Page 118 - VivaGardea - Zaunsysteme 2022
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118 UNSERE HOLZARTEN
HArTHoLZ – ab Seite 119
HARTHOLZ Die VivaGardea®-Zaunsysteme aus Hartholz sind tropischer
Produktmerkmale s. S. 165 + 167
Herkunft und zeichnen sich durch ihre besondere Härte und
Widerstandsfähigkeit aus. Es gibt verschiedene Zaunsysteme,
die auf Grund der Materialeigenschaften alle mit nichtrosten-
den Verbindern verarbeitet sind. Bretter- und Dichtzäune aus
indonesischem Bangkirai sorgen für dauerhaften Sichtschutz,
schützen vor neugierigen Blicken und schaffen eine stilvolle
Ästhetik. Mit passenden Rankgittern und Rankzäunen kann,
falls nötig, auch für „Durchblick“ gesorgt werden. Natürlich
und alles kombinierbar!
THerMISCH ModIFIZIerTeS HoLZ (TMT) – ab Seite 125
MODIFIZIERTES HOLZ Bei der Holzmodifikation wird das Holz durch thermische
Produktmerkmale s. S. 165 + 168
Eingriffe (Hitzebehandlung) in den Zellwänden auf moleku-
larer Ebene modifiziert. Dadurch können nachhaltige Hölzer
in ihrer Dauerhaftigkeit deutlich erhöht werden, vergleichbar
mit denen von tropischen Harthölzern. Außerdem wird das
Quell- und Schwindverhalten um ca. 75 % verbessert. Durch
die erhöhte Formstabilität lassen sich die TMT-Hölzer sehr
gut hobeln und verarbeiten. Da die Holz inhaltsstoffe bei dem
Prozess ausgetrieben werden treten auch nachträglich keine
RESISTENT Harze mehr aus. Durch die Wärmebehandlung erhält das Holz
GEGEN einen gleichmäßigen warmen Braunton.
ALLER
HOLZZERSTÖRENDEN
PILZE!
nAdeLHoLZ – ab Seite 131
NADELHOLZ Kiefer, Hochgebirgslärche, Lärche – Nadelhölzer verfügen
Produktmerkmale s. S. 165 + 166
in der Regel über eine geringere natürliche Dauerhaftigkeit.
Insbesondere die Holzart Kiefer erreicht nur mit einer che-
mischen Kessel druck imprägnierung die Dauerhaftigkeits-
klasse DC 4 und ist daher eingeschränkt im Außenbereich
einsetzbar. Äste, Ausharzungen und Rissbildungen sind
charakteristisch und sorgen für die natür liche Ausstrahlung
dieser Hölzer.
PFLeGeHInWeIS
Die unbehandelten Nadelhölzer (sibirische + europäische Gefahr für die Substanz des Holzes. Mit fortschreitender
Lärche, Hochgebirgslärche und die Douglasie) benötigen Vergrauung des Holzes, treten die Verfärbungen in den
aufgrund ihrer natürlichen Inhaltsstoffe keine Druckimprä- Hintergrund und werden weit weniger bis gar nicht mehr
gnierung gegen holzzerstörende Pilze. Allerdings kann es wahrgenommen. Verhindern lässt es sich nur durch einen
bei diesen Holzarten zu Flugschimmelbildung oder ande- chemischen Holzschutz, z.B. eine Grund- und Bläuesperre
ren holzverfärbenden Reaktionen (z.B. Bläue & Schwarz- in Verbindung mit einem pigmentierten Holzanstrichmittel.
färbungen) kommen. Diese Holzverfärbung sind keine

